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Der Weg zur MIPIM 2026: Warum Operational Excellence die neue Grenze der Immobilienwirtschaft ist

In drei Wochen öffnen sich die Tore des Palais des Festivals in Cannes. Im Vorfeld der MIPIM erörtern Alessandro Nacci, CEO von Sofia part of ISEO, und Alessandro La Fauci, Marketing Manager des in Mailand ansässigen Anbieters von Zutrittsmanagement-Plattformen, die Vision, die die Gruppe am Stand P-1.F70 präsentieren wird.

Der Immobiliensektor wandelt sich. Es geht nicht mehr nur um „Steine“, sondern um Flüsse, Daten und Dienstleistungen. In diesem exklusiven Interview untersuchen wir das Konzept der Operational Excellence (OE) und wie Sofia part of ISEO die strategische Plattform für Unternehmen bietet, die neue Werte schaffen.

Auf dem Weg zum „Service Provider“-Modell

A. La Fauci: Alessandro, in wenigen Tagen wird das Team zur MIPIM in Cannes sein. Wir haben eine sehr starke Botschaft für den Markt vorbereitet. Alles dreht sich um einen zentralen Begriff: Operational Excellence. Warum gerade jetzt?

A. Nacci: Weil wir vor einem grundlegenden Paradigmenwechsel stehen. Wir erleben in Echtzeit den Übergang von der traditionellen „Vermieter“-Mentalität hin zu der eines „Service-Providers“.

Für uns geht es bei Real Estate nicht mehr nur um die Verwaltung physischer Vermögenswerte. Es geht darum, intelligente Modelle und digitale Plattformen zu nutzen, um den tatsächlichen Nutzen für den Anwender zu monetarisieren – wie etwa Produktivität und Wohlbefinden – anstatt nur Quadratmeter abzurechnen. Es ist ein Übergang, der erfordert, dass der Wert entlang der gesamten Kette fließt.

Die Grundlagen: Integration und Sicherheit

A. La Fauci: Auf der MIPIM werden wir zeigen, wie OE mit Technologie beginnt, und noch davor mit dem Verständnis von Technologie. Was ist mit Begriffen wie „Plattform“ und „integrierte Technologie“ gemeint?

A. Nacci: Genau. Es ist Operational Excellence, und sie erfordert eine solide technologische Basis: eine auf Integration ausgelegte Plattform. Das bedeutet die Überbrückung verschiedener Ökosystem-Dienste – wie Identity Management (SSO), Building Management Systems (BMS) und Mieter-Apps, die wesentliche Dienste sind, um sicherzustellen, dass Räume – sowohl physisch als auch virtuell – sicher, betriebsbereit und einladend bleiben.

Folgen Sie mir hier: Dies ist der einzige Weg, um ein System zu schaffen, das Sicherheit und Effizienz garantiert, vom Kapitalanleger bis hin zum Endnutzer. So schafft das servicezentrierte Modell einen größeren Wert – echten Wert – im heutigen Markt.

Von der Theorie zur Praxis: Intelligente Abläufe

A. La Fauci: Schauen wir uns einige praktische Beispiele an: Ein relevanter Aspekt unserer Strategie ist der Einsatz von KI und Automatisierung für das, was Sie „Workforce Orchestration“ nennen. Wie verändert sich das Leben eines Facility Managers?

A. Nacci: Es verändert sich radikal. Nehmen wir ein Integrated Facility Management (IFM) Modell, das dazu dient, Redundanzen zu beseitigen, die große Portfolios belasten.

Dank integrierter Systeme und vorausschauender Wartung – Warnsysteme, die für den Betrieb der Infrastruktur relevante Ereignisse signalisieren – können wir die Mehrheit potenzieller Ausfälle verhindern. Oder denken Sie an das Personalmanagement: Wenn das Gebäude eine geringe Belegung auf einer Etage erkennt, kann das System Reinigungsteams dorthin umleiten, wo sie am dringendsten benötigt werden. Wir folgen nicht mehr statischen Zeitplänen, sondern dem tatsächlichen Bedarf. Dies ermöglicht die Skalierung von 10 auf 100 Gebäude bei gleichbleibender Markenqualität. Es ist das notwendige Ökosystem, damit KI mehr als nur ein Trend ist, sondern ein Werkzeug in den Händen von immer fähigeren Facility Managern.

In einem Grade-A-Büro oder einem hochwertigen Smart Home ist das Ziel die Gewissheit, dass alles genau so funktioniert, wie es soll. Nahtlos.

Das Schloss als Enabler von ReaaS

A. La Fauci: Im Marketing neigen wir oft dazu, Zutrittskontrolle rein als Sicherheitsaspekt zu betrachten. Sie behaupten jedoch, dass im Real Estate as a Service (ReaaS) Modell das Schloss ein „Service-Enabler“ ist.

A. Nacci: Absolut. Das digitale Schloss ist kein Hindernis mehr, sondern ein Portal. Es ermöglicht On-Demand-Zugang für die Logistik, Self-Service für Nutzer und unabhängiges Management für Mieter.

Jedes Mal, wenn wir einen Perimeter mit der Luckey-Plattform digitalisieren, erzielen wir einen doppelten Sieg: Wir vereinfachen die Abläufe und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit, indem wir Risiken im Zusammenhang mit physischen Schlüsseln, trägen Managementmodellen, fehlender Fernsteuerung und so weiter eliminieren. Es ist das, was wir bei ISEO „Freedom to move“ nennen.

A. La Fauci: Alessandro, vielen Dank für diesen Ausblick. Die Botschaft ist klar: Effizienz ist kein Kostenfaktor, sondern ein Gewinntreiber.

A. Nacci: „Vielen Dank. Wir freuen uns darauf, alle unsere Partner und neuen Akteure am Stand P-1.F70 in Cannes zu sehen, um zu zeigen, wie diese Strategien in die tägliche Realität umgesetzt werden.“

Um ein Treffen mit Alessandro Nacci auf der MIPIM zu buchen, senden Sie eine E-Mail an mipim@sofialocks.com
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