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DIE AUSWIRKUNG VON ESG-KRITERIEN auf den italienischen Immobilienmarkt

ESG-Kriterien (Environmental, Social and Governance) gewinnen im italienischen Immobiliensektor zunehmend an Bedeutung für Investitionen und Geschäftspraktiken. Nachhaltigkeit, die mehrere Aspekte umfasst, wie in der Abkürzung erklärt: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, wird zu einem entscheidenden Element bei Investitions- und Verwaltungsentscheidungen im Immobilienbereich. Vermögensverwaltungsgesellschaften (SGRs) setzen innovative organisatorische Lösungen ein, wie z.B. spezielle Ausschüsse und die Integration dieser Faktoren in den Risikomanagement-Rahmen. Im Einklang mit dieser Entwicklung zeigt ein aktueller JLL-Bericht, dass die Nachfrage nach Nutzern auch im Jahr 2024 anhalten wird, wobei ESG-Kriterien besonders wichtig sind.

ESG im Immobiliensektor in Italien

ESG-Kriterien bieten eine Bewertung der Nachhaltigkeit von Unternehmen oder Immobilieninvestitionen unter Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und Governance-Aspekten. Diese konzentrieren sich auf die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt, die sozialen Auswirkungen auf die Gemeinschaften und die Arbeitsbedingungen sowie die Governance-Struktur von Unternehmen. Die Einhaltung dieser Faktoren ist nicht länger eine Option, sondern eine absolute Voraussetzung.

Der neueste Bericht von CBRE über die Aussichten für Investitionen in Europa im Jahr 2024 zeigt, dass 80 Prozent der italienischen Investoren angeben, dass sie Nachhaltigkeitsstrategien eingeführt haben, um diese Kriterien zu erfüllen. Ein Beispiel dafür sind umweltfreundliche, nachgerüstete Gebäude, die für Nutzer attraktiver sind: Mehr als 60 Prozent geben an, diese Art von Immobilien erworben oder entwickelt zu haben. In diesem Zusammenhang gewinnen neue Trends wie die Bioarchitektur zunehmend an Bedeutung. Strukturen aus ökologischen Materialien und die Optimierung der Ressourcen spielen eine entscheidende Rolle bei der Ausrichtung des Marktes auf umweltfreundlichere und ethischere Entscheidungen, ohne dabei das Wohlbefinden der Menschen zu vernachlässigen, was sich in einer gesünderen Umwelt niederschlägt. Die Aussicht auf ökologisch nachhaltige Gebäude ist nicht nur eine verantwortungsvolle Entscheidung, sondern auch eine Investition in die allgemeine Verbesserung der Lebensqualität und des Lebensgefühls. In Italien werden LEED-zertifizierte Gebäude (Leadership in Energy and Environmental Design) immer beliebter, was das wachsende Interesse widerspiegelt. In Anbetracht der Tatsache, dass der Bausektor für 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich ist, erweist sich ein ESG-basierter Ansatz als ein wesentliches Element in dieser neuen Ära, das dazu beiträgt, eine nachhaltigere Zukunft für den italienischen Immobiliensektor zu gestalten.

Fallstudie: COIMA

Im Rahmen ihres Engagements für die Energiewende kündigte COIMA für den Dreijahreszeitraum 2024-2026 Investitionen von mehr als drei Milliarden Euro an. Der Impact Fund von COIMA, der erste italienische geschlossene Investmentfonds mit messbaren ESG-Auswirkungszielen, soll bis Ende des Jahres ein Volumen von 1 Mrd. EUR erreichen. Die Aktionärsversammlung genehmigte eine Aufstockung des Eigenkapitals um 1 bis 2 Milliarden, mit dem Ziel, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf 10 Milliarden zu erhöhen.

Manfredi Catella von COIMA betont, wie wichtig der Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Akteuren ist, um die Ziele des energetischen, sozialen und technologischen Übergangs zu erreichen. COIMA konzentriert sich auf Investitionen, die der Stadterneuerung und der Wiederverwendung von Gebäuden gewidmet sind, und macht Italien zu einem strategischen Markt für nachhaltige Entwicklung weltweit.

Ein konkretes Beispiel ist das Stadterneuerungsprojekt des Scalo di Porta Romana in Mailand. Dieses Sanierungsprojekt zielt darauf ab, ein brachliegendes Gebiet in ein neues, nachhaltiges Wahrzeichen umzuwandeln, wobei das Olympische Dorf der Winterspiele 2026 anschließend in Italiens größtes Studentenwohnheim im sozialen Wohnungsbau umgewandelt werden soll.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der ESG-Ansatz zunehmend in den italienischen Immobiliensektor integriert wird, wobei Initiativen wie die der COIMA das Potenzial für positive Auswirkungen auf die nachhaltige Stadtentwicklung und die Energiewende aufzeigen.

Proptech und Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche

Die Integration innovativer Technologien in die Immobilienbranche, bekannt als Proptech, spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung von ESG-Praktiken. Innovative Zugangskontrolltechnologien bieten zum Beispiel wertvolle Daten, die das Immobilienmanagement erheblich verbessern können. Durch die Digitalisierung von Prozessen ermöglichen diese Technologien eine bessere Datenerfassung und -analyse und tragen so zur Optimierung des Ressourceneinsatzes und zur Senkung des Energieverbrauchs bei.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks. Proptech-Lösungen tragen durch Hardware-Virtualisierung dazu bei, den Einsatz von physischen Geräten und die Abhängigkeit von Plastik zu verringern. Dadurch wird nicht nur der Ressourcenverbrauch reduziert, sondern auch die Umweltbelastung durch die Herstellung und Entsorgung der Hardware.

Außerdem fördert die Einführung von Software-as-a-Service (SaaS) und anderen dienstleistungsbasierten Modellen langfristige Partnerschaften mit Anbietern, die sich der Nachhaltigkeit verpflichtet haben. Diese Geschäftsmodelle unterstreichen die Bedeutung einer ständigen Zusammenarbeit und kontinuierlichen Verbesserung, die mit den technologischen Entwicklungen und den wachsenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit Schritt hält.

Insgesamt sind Proptech-Technologien ein wichtiges Instrument für Immobilienverwalter, die ihre Immobilienverwaltung optimieren, die Umweltbelastung verringern und langfristig nachhaltige Praktiken im Immobiliensektor fördern wollen.

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