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Digitalisierung im Wohnungsbau: von der Markteinführung bis zur Kundenerfahrung

Ein Interview mit Luisa Crupi, Chief Operating Officer bei Abitare Co.

Der Wohnungsmarkt hat sich in den letzten Jahren tiefgreifend gewandelt, das Konzept “Wohnen” hat sich aufgrund der veränderten Nutzerbedürfnisse weiterentwickelt und neue Geschäftsmodelle sind entstanden. Die Menschen wollen auch in ihren eigenen vier Wänden besondere Erfahrungen machen. Das Zuhause wird nicht mehr als sicherer Hafen gesehen, sondern als ein erlebnisorientiertes, dienstleistungsorientiertes Gut. Eigentum ist also in den Hintergrund getreten, um Dienstleistungen Platz zu machen, die dank der Technologie als Marktelement und Managementinstrument für diese neuen Szenarien immer wichtiger werden.

Technologielösungen sind daher zum Schlüsselelement geworden, da sie neue, flexible Geschäftsmodelle ermöglichen, wie Luisa Crupi, Chief Operating Officer bei Abitare Co, erklärt, einem wichtigen Akteur der italienischen Immobilienbranche, der sich auf das Segment des Wohnungsneubaus spezialisiert hat und hauptsächlich in der Stadt Mailand tätig ist.

Mit intelligenten Lösungen lassen sich viele Vorteile erzielen, nicht nur aus der Sicht der Verwaltung, sondern auch aus der Sicht des Endkunden. Luisa Crupi gab uns einen umfassenden Überblick über die Veränderungen, die stattgefunden haben, um uns einen Einblick in die Erfahrungen derjenigen zu geben, die den Markt jeden Tag leben, sowie in die Entwicklung der Kunden und des Angebots. All dies ist unerlässlich, um skalierbare und modulare Systeme zu entwerfen, die den neuen Anforderungen entsprechen.

Die Digitalisierung wird somit zum wichtigsten Instrument für die Vermarktung, das es Immobilienunternehmen ermöglicht, sowohl externe Veränderungen aus der Sicht des Bauwesens als auch interne Veränderungen aus der Sicht des Gebäudemanagements zu bewältigen. Abitare Co hat die digitale Revolution auch durch die Virtualisierung von Prozessen und Geschäftsbereichen des Unternehmens umgesetzt, wie die COO erklärt: “Wir sind von den einzelnen Abteilungen ausgegangen, um alle Prozesse zu industrialisieren und schließlich den Endkunden, den Käufer oder Investor, über digitale Plattformen für den Hauskauf zu erreichen. Auf diese Weise kann der Nutzer alle notwendigen Informationen, wie z. B. die Geschichte und die Bauweise der Immobilie oder die Elemente des Hauses, bis hin zur Online-Buchung und zum Kauf, digital abrufen.” Die Digitalisierung hat sich in den letzten Jahren beschleunigt, und zwar aufgrund des Wandels der Marktteilnehmer: Früher waren die Kunden hauptsächlich im B2B-Markt tätig, sie waren Hersteller und Erfinder, heute sind es Immobilienfonds, Vermögensverwaltungsgesellschaften und internationale Investoren, die sich mit einem völlig anderen Markt auseinandersetzen müssen.

Der Fonds wird somit zum Kunden und fördert die Entstehung neuer, flexibler und modularer Wohnlösungen, wie z. B. das gemeinsame Wohnen. Ganze Gebäude werden zur Vermietung angeboten, und die Beratung ist von entscheidender Bedeutung, da sie es ermöglicht, die verschiedenen Aspekte der Immobilie und die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen. Die Wohnung ist also nicht länger ein Zufluchtsort, sondern ein Ort, an dem man Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann, die man aus Zeitmangel nicht außerhalb der Wohnung finden kann, ein äußerst gemütlicher Ort, an dem der Nutzer seine Zeit optimal nutzen kann, indem er auf Dienstleistungen wie das Fitnessstudio, die Coworking- und Gemeinschaftsräume zurückgreift. Die Quadratmeter für die rein private Nutzung werden verringert, um mehr Quadratmeter für gemeinsam genutzte Dienstleistungen zu schaffen, was den Wert und die Lebensqualität steigern kann. Das Wohnkonzept verschmilzt mit dem Hotelleriekonzept und bringt das Coliving hervor. Dieses neue Geschäftsmodell ist die Verkörperung funktionaler Räume, die so gestaltet sind, dass sie optimal genutzt werden können, da sie umfassende Dienstleistungen bieten.

Räume und Dienste werden intelligent, müssen aber entsprechend den unterschiedlichen Bedürfnissen verwaltet werden. Die Cloud-Technologie ist für flexible Lösungen konzipiert, um ihre Modularität zu verbessern und ihre Verwaltung zu vereinfachen. Die PropTech-Lösungen von Sofia Locks ermöglichen es, Räume und den Zutritt zu ihnen zu digitalisieren, die Bedürfnisse der verschiedenen Akteure im Immobiliensektor zu erfüllen und Unternehmen bei der Entwicklung neuer Geschäftsfelder zu unterstützen. Luckey, der professionelle Manager für die Verwaltung mobiler Ausweise und die Nutzung von Raum und Ressourcen, bietet eine moderne Schnittstelle für die Echtzeitkontrolle, um einen nahtlosen Arbeitsablauf und eine Rationalisierung der Abläufe zu erreichen. Sofia Locks ist davon überzeugt, dass die Virtualisierung von Räumen der Schlüssel für den Erfolg zukünftiger Unternehmen ist. Deshalb entwickelt das Unternehmen cloudnative Systeme, die auf die Bedürfnisse flexibler Räume zugeschnitten sind und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle ermöglichen.